Diese Seite drucken

Kochen

Wer schon einmal viele Gäste bekocht hat, weiß, wie viel Arbeit hinter so einer Mahlzeit stecken kann. In den meisten kinderreichen Familien ist es an der Tagesordnung, dass mindestens einmal pro Tag zwischen 7 und 12 Menschen um den Esstisch sitzen, voll Erwartung, was es denn heute wieder geben mag. So manche Eltern wundern sich schon nicht mehr, dass beim Heimkommen aus der Schule oder aus dem Kindergarten (und später aus Lehre, Studium oder Arbeit!) statt einer Begrüßung ein lautes "was gibt's heute zum Essen?" in Richtung Küche gerufen wird. Jedenfalls ist es für den/die, der/die gerade mit dem Kochen "dran" ist, nicht immer einfach, jeden Tag so viele Portionen zu kochen.

Frau Eva G. aus Brunn/Geb., wo täglich 5 Kinder im Alter zwischen 18 und 7 bei Tisch Platz nehmen, weiß davon ein Lied zu singen:  „Manchmal habe ich überhaupt keine Lust zum Kochen. Da lachen mich schon die Fertiggerichte in der Kühltheke im Supermarkt an. Aber wenn ich mir ausrechne, wie viele Packungen ich kaufen müsste, damit bei uns alle satt werden, stelle ich doch lieber alles selbst her.“

So ist es nicht verwunderlich, dass bei den meisten Großfamilien Gerichte auf dem Menüplan stehen, die keine besonders lange Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen, satt machen und idealerweise allen schmecken.

Frau Katharina M. aus Mautern, Mutter von 5 Kindern im Alter zwischen 13 und 3 Jahren, berichtet:  „Bei uns gibt es abwechselnd Gerichte mit Reis, Kartoffeln und Nudeln. Dazu Gemüse, Saucen und Salat. Jeden zweiten oder dritten Tag kommt noch Fleisch auf den Menüplan, aber eher nur als Beilage.“

Wenn man für viele Kinder kocht, hat man dafür aber auch einige Tipps auf Lager:

Frau Sabine T. aus Linz erzählt: "Für mich ist gesunde Ernährung sehr wichtig. Ich habe meinen Kindern von Anfang an Obst und Gemüse aufgetischt, aber trotzdem haben sie es phasenweise verweigert. Daher habe ich begonnen, es zu pürieren. Die verhassten Karotten schmeckten püriert als Suppe und pürierte Zucchini verfeinerten - ohne entdeckt zu werden - das Spaghettisugo. So war auch in essenstechnisch schwierigen Phasen immer gesichert, dass sich unsere Kinder gesund und ausgewogen ernährt haben."