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kleine Momente der Verzweiflung ;-)

Besonders mit kleineren Kindern erlebt jede Mutter/jeder Vater immer wieder Situationen, die oftmals erst rückblickend zum Lachen sind. Hat man es gleich mit mehreren kleineren und auch eventuell etwas größeren Kindern zu tun, potenziert sich die Tragikomik bestimmter Episoden naturgemäß um ein Vielfaches. Meistens entsteht die momentane Verzweiflung daraus, dass die gerade für die Kinderaufsicht zuständige Person mit etwas Wichtigem beschäftigt ist oder es gerade eilig hat. Oder der einen oder anderen Situation kurzfristig nicht gewachsen ist.

 

Frau Anna D. aus Wien beschreibt folgende Episode, die sich begab, als sie an einem Wintermorgen mit insgesamt drei Kindern die Wohnung verlassen wollte, um ihren ältesten Sohn, damals 7, in die Schule zu begleiten. „Es war schon ziemlich spät und ich schon ziemlich gereizt, da sich alle drei nur schleppend anziehen (lassen) wollten. Mein Sohn und ich standen endlich im Vorzimmer und warteten auf das Erscheinen der beiden Mädchen. Meine Tochter, 5, lief noch einmal ins Kinderzimmer, um ihre Schwester, 2, zu motivieren, sich zu beeilen. Plötzlich hörte ich gellendes Geschrei aus der Richtung der beiden Mädchen: Die Kleine hatte, gerade nackt (!) auf der obersten Sprosse der Stockbettleiter stehend, ihr ,großes Geschäft' verrichtet und konnte daher die Leiter nicht mehr hinunterklettern, ohne in ihre eigene ,Tretmine' zu steigen! Das sind so Momente, in denen mir immer zuerst einmal zum Heulen ist, weil nichts so verläuft, wie ich es mir vorstelle. Im Nachhinein lachten wir aber herzlich darüber.“